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Institut für Mittelstandsforschung

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EXISTENZGRÜNDUNGEN

Im letzten Jahr sank die Zahl der Unternehmensaufgaben im Vorjahres- Vergleich um 5,8 Prozent deutlich und liegt nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn bei 328.000. Trotz der rückl.ufi gen Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen bleibt der sogenannte „Gründungssaldo“ – also die Differenz zwischen Gründungen und Schließungen −  mit rund 29.400 Unternehmen negativ, da der rückläufigen  Trend bei den gewerblichen Existenzgründungen anhält: Zum fünften Mal in Folge sanken die Existenzgründungen (-3,7 Prozent) und liegen nun bei 298.500. „Ein Lichtblick am Horizont ist, dass die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen in 2015 entgegen dem allgemeinen Trend geringfügig stieg“, erklärt Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des IfM Bonn.

„Diese Gründungen besitzen eine größere wirtschaftliche Bedeutung als beispielsweise Gründungen im Kleingewerbe, weil mit ihnen zumeist die Schaffung von Arbeitsplätzen einhergeht.“ Die Anzahl der Kleingewerbegründungen war im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent gesunken, die der Nebenerwerbsgründungen um ein Prozent. „Tendenziell wirkte sich in 2015 die weiterhin gute Lage auf dem Arbeitsmarkt negativ auf das Gründungsgeschehen aus. Die Erwerbstätigen fi nden offenbar noch immer ausreichend attraktive alternative Beschäftigungsmöglichkeiten“, begründet Dr. Kay die sinkende Bereitschaft zur Existenzgründung. Für das laufende Jahr erwartet sie, dass sich die rückl.ufi ge Tendenz abschwächt.

 

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